Qianling-Mausoleum

Qianling-MausoleumGrab von Prinz Zhanghuai mit Wandmalereien

Qianling, das Grabmal von Kaiser Gaozong und seiner Kaiserin Wuzetian, liegt auf dem Gipfel des Liangshan, etwa 80 Kilometer von Xian entfernt. Das große Mausoleum wurde erstmals 684 erbaut und ist eines der am besten erhaltenen Gräber unter den 18 Mausoleen der Tang-Dynastie.



Das Qian-Mausoleum war ursprünglich von zwei Mauern umgeben. Die innere Mauer erstreckt sich von West nach Nord 1,45 Kilometer, von Süd nach Nord 1,58 Kilometer und ist 24 Meter dick. Es gibt vier Tore, eines auf jeder Seite.



Überall in den Mausoleumsstätten sind Steinskulpturen verstreut. Exquisit und elegant, diese Steinschnitzereien stehen seit über 1.200 Jahren auf dem Gipfel des Berges. Die erste Steinskulptur, die dem Besucher begegnet, ist ein Paar Ziersäulen (auf Chinesisch Huabiao genannt, die häufig vor Palastkomplexen und Gräbern zu sehen sind). Die hohen und aufrechten Säulen sind charismatisch und ihre Schäfte, Sockel und Krone wurden alle mit Strichschnitzereien verziert.



Qianling-MausoleumQianling-Mausoleum

Entlang des heiligen Pfades findet der Besucher dann Paare von geflügelten Pferden und Rosenfinken. Die alten chinesischen obersten Herrscher wollten, dass ihr unterirdisches Leben wohlhabend sein würde, daher ließen sie oft glückliche Kreaturen, Vögel und Bestien vor ihrem Mausoleum platzieren, um sie zu bewachen.

Die geflügelten Pferde, mit schlanken, zarten Linien verzierte Flügel, befinden sich im fliegenden Galopp. Die Rosenfinken im Hochrelief waren wunderschön geformt und kräftig geschnitzt. Weil Rosenfinken ein Geschenk aus Afghanistan zur Beerdigung waren und als Wächter dienen konnten, soll ein Paar vor dem Grab aufgestellt worden sein.



Es gibt auch Steinstelen. Der östliche wurde ursprünglich leer nach dem Willen von Kaiserin Wuzetian errichtet, der lautete: 'Meine Leistungen oder Fehler sollten von den späteren Generationen bewertet werden, also ließ meine Stele leer'. Dieses leere Tablet war 6,3 Meter hoch, 2,1 Meter breit und 1,5 Meter dick.



Während der Song- und Jin-Dynastie schrieben es jedoch einige Reisende ein und verwandelten die wortlose Stele in eine beschriftete. Im Westen der 'leeren' Stele steht die 6,3 Meter hohe und 1,9 Meter breite Stele mit den Taten des Kaisers. Die Schnitzereien auf der Stele ehren Kaiser Gaozong für seine militärischen und administrativen Leistungen.

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