Die Halle der Vereinigung und des Friedens ist einer der drei Paläste im Innenhof des Palastmuseums oder der Verbotenen Stadt in Peking, der sich zwischen dem Palast der Himmlischen Reinheit und dem Palast der Irdischen Ruhe befindet.
Die fünfundzwanzig kaiserlichen Siegel wurden von Kaisern verwendet, um die kaiserliche Macht auszuüben. Kaiser Qianlong derQing-Dynastieplatzierte im 13. Jahr seiner Herrschaft (1748 n. Chr.) die fünfundzwanzig kaiserlichen Siegel, die die kaiserliche Autorität repräsentierten, im Palast der Vereinigung und des Friedens. Sie dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Kaisers verwendet werden.
Die kupferne Klepsydra wird auch Wasseruhr genannt. Es war ein Gerät zur Zeitmessung im alten China. Bereits vor 3000 Jahren erfanden Chinesen die Methode der Zeitmessung durch den regulierten Durchfluss von Wasser durch eine kleine Öffnung.
Die im Palast der Vereinigung und des Friedens ausgestellte kupferne Klepsydra wurde im 10. Regierungsjahr von Qianlong (1745 n. Chr.) hergestellt. Noch heute ist sie in China eine gut erhaltene Wasseruhr.
Die große mechanische Schlaguhr, die im Palast der Vereinigung und des Friedens ausgestellt ist, wurde von der kaiserlichen Werkstatt des Qing-Palastes hergestellt. Seine Hülle, ein 5,80 Meter hoher und dreistöckiger Holzschrank, ist eine Imitation eines Pavillons im chinesischen Stil.
Auf der Rückseite des Schranks befindet sich eine kleine Leiter. Durch das Erklimmen der Leiter können die Leute die Uhr aufziehen. Dann läuft die Uhr und schlägt automatisch die Stunden und Quartale pünktlich.
Die Uhr läuft seit 200 Jahren, funktioniert aber immer noch einwandfrei und genau. Sein Klang ist laut und knackig, während er auffällt. Dies zeigt, dass die Handwerkskunst des Herstellers überlegen war.